 | Newsletter – Nr 6


II-VI und der Komet Tempel 1
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II-VI schrieb am 4. Juli 2005 Geschichte als ein spezielles ZnSe-Prisma und hochkomplexe Metallspiegel bei dem Weltraumprojekt „Deep Impact“ eingesetzt wurden. Ein Einschlagkörper sollte mit einem Kometen kollidieren um Aufschluss über die Beschaffenheit des Kometenmaterials zu bekommen.
Die Raumsonde mit dem Impaktor war 173 Tage und ca. 460 Millionen km unterwegs bis sie Tempel 1 am 4. Juli erreichte. Der 1 Meter breite Impaktorkörper mit einer Gesamtmasse von 372 kg kreuzte die Kometenbahn und schlug zum vorberechneten Zeitpunkt auf dem sich mit ca. 10 km/s bewegenden, Kometen ein. Die beim Einschlag freigewordene Energie entsprach einer Explosionswirkung von ca. 5 t TNT. |
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Die etwa „VW-Käfer“ große Sonde war zu diesem Zeitpunkt ca. 500 km entfernt und enthielt den Instrumententräger mit den optischen Experimenten. An Bord war u.a. ein optisches Teleskop, ein IR-Spektrometer und eine Multispektral-CCD-Kamera bestückt mit Optiken von II-VI.
Das zum IR-Spektrometer gehörende, asphärische ZnSe-Dispersionsprisma war eines der kompliziertesten optischen Elemente, die je von II-VI – mit Hilfe mehrachsiger, luftgelagerter CNC-Diamantbearbeitungsmaschinen – angefertigt wurde. Die außergewöhnliche Form in Verbindung mit asphärischen Spiegeln ermöglichte Teile-, Gewichts- und Platzreduzierung bei den optischen Aufbauten. |
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| Ihr Ansprechpartner: |
| Manfred Berger (Tel.: 06151-8806-29, E-mail: mberger@ii-vi.de) |

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