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Newsletter – Nr 5

Inhalt  Editorial  Scanner  Laserstrahlschneiden  Schutzfenster  Polarisation  Auskoppelspiegel 



Scanner – ein Wachstumsmarkt

Zur Bearbeitung kleiner Werkstücke ist es oft erforderlich anstelle der gesamten Optik oder des gesamten Werkstücks, den Laserstrahl auf die Stelle der Bearbeitung abzulenken und zu bündeln. Das minimiert den mechanischen Aufwand und erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit. Individuelle Markierungen von Artikeln und Bauteilen sind hierfür nur ein Anwendungsbeispiel. Auch Laser schneiden, Rapid Prototyping oder Laserbohren gehören zur Domäne von Scannern. Die Entwicklung im Marktsegment der Scanneroptiken ist spannend und fast täglich kommen Anwendungsgebiete hinzu, die immer neue Anforderungen an die Objektive stellen.

So unterschiedlich wie die Ansprüche an die Bearbeitung des Werkstücks ist auch der optische Aufwand, den man betreiben muss, um den Strahl in der gewünschten Form auf das Werkstück abzubilden. Seit längerer Zeit sind hier einlinsige Abbildungsoptiken Standard. Es gibt sie von II-VI in vielen Ausführungen entweder "von der Stange" oder für spezielle Anforderungen als individuelle Optik auf Wunsch berechnet und gefertigt.

Neuerdings finden vermehrt zweilinsige Systeme (Doubletten) Anwendung. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo ein besonders kleiner Fokus bei einem großem Bearbeitungsfeld gefragt ist oder wo das Bearbeitungsfeld bei kleiner Brennweite ungewöhnlich groß ist. Auch hier hat II-VI Maßstäbe gesetzt und berät Sie gern bei der Wahl der richtigen Optik für Ihre Applikation.

Systeme mit drei oder mehr Linsen bilden bis heute eine Ausnahme. Allerdings werden diese zunehmend als sogenannte telezentrische Objektive in der Materialbearbeitung beim Schneiden oder Bohren interessant. Im Gegensatz zu "normalen" Scannerobjektiven fällt bei telezentrischen Objektiven der Laserstrahl auch am Rand des Bearbeitungsfeldes annähernd senkrecht auf das Werkstück. Hierdurch lassen sich z.B. senkrechte Bohrungen über das gesamte Arbeitsfeld realisieren. Allerdings erfordern solche Objektive eine genaue Abstimmung auf die übrige Anlage und sollten daher in Zusammenarbeit mit II-VI entwickelt werden. Durch die Erfahrung der Entwickler bei II-VI und die Vielzahl bereits entworfener Designs, ist dies ohne allzu viel Aufwand möglich.

Ihr Kontakt:
Tel.: 06151-8806-29, E-mail: info@ii-vi.de

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