 | Newsletter – Nr 12




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Seit 37 Jahren beschäftigt sich II-VI Incorporated mit Hauptsitz in Saxonburg, USA, mit der Herstellung einkristalliner Materialien.
Sowohl Zinkselenid (ZnSe) als auch Zinksulfid (ZnS) sind II-VI-Verbindungs -Halbleitermaterialien, die aus Elementen der zweiten Hauptgruppe (Erd alkalimetalle) und Elementen der sechsten Hauptgruppe (Chalkogene) bestehen.
Für ZnSe und ZnS gibt es zwei Herstellungsmethoden, bei denen sich die Endprodukte vor allem durch die Absorptionswerte unterscheiden. |
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PVD (physical vapor deposition) ist ein physikalischer Prozess, bei dem Zn und Se sublimieren. Das geschieht recht schnell, aber ungeordnet - das heißt, das Material hat visuell keine einheitliche Farbe (teilweise ist es grün) und hat eine bis zu 10-mal höhere Absorption (verglichen mit dem CVD-Prozess). Damit ist dieses Material für Hochleistungslaser ungeeignet.
Der sogenannte CVD-Prozess (chemical vapor deposition) wird hingegen von II-VI Incorporated eingesetzt. In speziellen Öfen reagiert der Zinkdampf mit Selenwasserstoff oder Schwefelwasserstoff zu ZnSe oder ZnS. Die Abscheidung erfolgt recht langsam in dünnen Schichten, aber sehr geordnet, was zu geringer Absorption führt.
Nach dem CVD-Prozess wird das Material von den Wänden der Öfen entfernt, geschnitten und poliert, bevor es auf seine optische Qualität getestet wird. Bei der Herstellung von ZnS Multi Spectral (ZnS MS) wird noch ein weiterer Prozess angewandt, der sogenannte HIP-Prozess (hot isostatic press). Hierbei werden unter großer Hitze und Druck Störstellen im Kristallgitter nahezu eliminiert und dadurch ein wasserfreies Material erzeugt.
Rufen Sie uns an, wir schicken Ihnen gern weitere Informationen oder ein Angebot. |
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