 | Newsletter – Nr 11


Keine Rückreflexe auch jenseits von 10,6 µm
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Es ist hinlänglich bekannt: Rückreflexe machen Ärger. Reflektiert nämlich ein Teil der Laserstrahlung vom Werkstück, kann dieser durch die Optik wieder eingefangen werden und so zum Laser zurückgelangen. Hier löst er dann Leistungsschwankungen aus und kann im Extremfall die Resonatorspiegel beschädigen. Aber auch wenn der Laser nicht gleich beschädigt wird, sorgen die Leistungsschwankungen dafür, dass der Prozess nicht mehr sauber abläuft und die Bearbeitungsresultate mangelhaft werden.
Abhilfe wird bereits seit einigen Jahren in Form des ATFR-Spiegels (absorbing thin film reflector) von II-VI angeboten der in viele Systeme integriert ist. Er sorgt dafür, dass die Rückreflexe vom Werkstück absorbiert werden und somit nicht mehr zum Laser gelangen können.
Bisher gab es diesen Spiegel allerdings nur für die Hauptwellenlänge des CO2-Lasers bei 10,6 µm. Für alle anderen Wellenlängen funktionierte der ATFR nicht. Da nun aber der CO2-Laser im Kunststoff- und Verbundwerkstoffbereich auch auf anderen Wellenlängen genutzt wird, stellte dies manchmal ein Problem dar. Zwar gibt es von den Kunststoffen selbst keine nennenswerten Rückreflexe, aber oft werden mehrschichtige Materialien oder Verbundmaterialien bearbeitet, bei denen Aluminium oder andere Metalle in Schichten oder Gittern integriert sind. Trifft der Laserstrahl auf das Metall, wird er hier wieder reflektiert und es entstehen die gleichen Probleme wie im Metallbereich.
II-VI hat nun sein ATFR-Design so angepasst, dass auch andere Wellenlängen als 10,6 µm angeboten werden können. Damit steht dem Einsatz des CO2-Lasers auch bei rückreflektierenden Verbundstoffen und mehrschichtigen Materialien nichts mehr im Wege. |
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| Ihr Ansprechpartner: |
| Martin Benzing (Tel.: +49-6151-8806-23, E-mail: mbenzing@ii-vi.de). |

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