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Newsletter – Nr 11

Inhalt  Editorial  Schwarze Löcher  Keine Rückreflexe  Wir können auch asphärisch  Noch mehr Power mit MP-5  Leistungsdichte beeinflußt die Funktion von Laseroptiken 

Wir können auch asphärisch




Im Gegensatz zu den sphärischen Oberflächen unserer Standardoptiken, weichen die Oberflächen asphärischer Optiken von der Kugelfläche ab und beschreiben einen Kegelschnitt (Kreis, Ellipse, Parabel oder Hyperbel), der entweder rotationssymmetrisch oder nichtrotationssymmetrisch (Freiform-Asphäre) ist.

Die asphärischen Elemente einer Linse werden durch die Asphärengleichung dargestellt.




Die Verwendung asphärischer Oberflächen in einem optischen System, ermöglicht entweder kleinere Spotgrößen oder liefert das selbe Ergebnis wie ein System aus sphärischen Flächen mit weniger Elementen (so kann z.B. aus einem sphärischen Fünfelementer eine Optik mit zwei asphärischen Optiken gefertigt werden).

Die Herstellung einer asphärischen Oberfläche mit dem konventionellen Polierprozess ist nahezu unmöglich, hierzu setzt II-VI eine alternative Bearbeitungsmethode – das Diamantbearbeiten ein. Bei dieser Methode wird das Material mit einer Diamantspitze abgedreht. Asphärische Linsen werden meist auf herkömmlichen 2-achsigen Diamantbearbeitungsmaschinen hergestellt und gehören bei II-VI bereits seit Jahren zum Standardprogramm.

ZnSe, Ge und Si gehören zu den IR-Materialien die für diesen Bearbeitungsprozess geeignet sind, im 1 µm Bereich bietet sich ZnS als Material zum Diamantbearbeiten an.

Ihr Kontakt:
Tel.: 06151-8806-29, E-mail: info@ii-vi.de

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