 | Newsletter – Nr 10


Laserkristalle für Festkörperlaser - Teil 1
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Im folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über verschiedene Kristalle geben, die in Festkörperlasern eingesetzt werden. Oft ist es so, dass man die Namen schon gehört und gelesen hat, aber nicht genau weiß, warum jetzt genau der Kristall und nicht ein anderer zur Lichterzeugung genutzt wird. Eine kurze Wiedergabe der physikalischen Eigenschaften dieser Kristalle soll die Erläuterungen ein wenig vertiefen.
Bei Festkörperlasern ist das aktive Medium im Gegensatz z.B. zum CO2-Gaslaser, wie der Name schon sagt, ein fester Körper meist in Form eines Kristalls (oft Oxide oder Fluoride).
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Das Grundmaterial wie z.B. YAG (Oxid) oder YLF (Fluorid) ist hier durch Fremdatome dotiert. Dies bedeutet, dass an bestimmten Stellen der Kristallgitterstruktur die Originalatome durch eine bestimmte Anzahl Dotierungsatome ersetzt werden: Bei YAG und YLF oft durch Neodym (Nd). Ohne diese Dotierung wären die Kristalle optisch nicht aktiv und könnten trotz der Anregung durch Blitzlampen oder Pumpdioden kein Licht emittieren.
Der erste 1960 gebaute Festkörperlaser, ist der Rubinlaser. Er basiert auf dem mit Chrom dotierten synthetischen Oxid Saphir (Cr:Al2O3). Dabei ist dem Saphir meist 0,05% Chrom zugesetzt. Dadurch erhält er seine typisch „rubin-rote“ Farbe. Der Rubinlaser ist ein sog. 3-Niveausystem und emittiert rotes Licht bei 694 nm. Rubinlaser werden heute hauptsächlich in der Metrologie (z.B. in der Holographie) eingesetzt.
Weitere aktive Lasermaterialien werden im folgenden Newsletter behandelt. Für Fragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zu Verfügung. |
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| Ihr Ansprechpartner: |
| Olaf Thomsen (Tel.: +49-6151-8806-759, E-mail: othomsen@ii-vi.de) |

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