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Newsletter – Nr 10

Inhalt  Editorial  Auch das ist II-VI  GaAs oder Ge für einen kleineren Fokusspot  Laserkristalle für Festkörperlaser - Teil 1  Optikreinigung  Strahlaufweitung Teil 3 



Auch das ist II-VI

Mit II-VI-Optiken den extrasolaren Planeten auf der Spur

Schon die meisten Schulkinder wissen, Sterne beginnen nicht erst im Dunkeln zu leuchten. Sie sind immer an unserem Himmel und scheinen am Mittag genau so hell wie um Mitternacht. Nur können wir sie mittags nicht sehen, weil sie vom Licht unserer Sonne verdunkelt werden. Wären wir in der Lage, die Sonnenstrahlung heraus zu filtern, könnten wir die Sterne am Tage genau so einfach sehen, wie vor dem Morgengrauen.

Astronomen, die nach extrasolaren Planeten suchen – Planeten, die Millionen von Kilometern von unserer Sonne entfernt andere Sterne umkreisen – kennen eine ähnliche Herausforderung: die schwachen Lichtstrahlen, die von diesen Planeten reflektiert werden, sind allzu oft durch einen Lichtschleier überdeckt, der die Sterne umgibt, um die die Planeten kreisen und der diese sogar vor unseren besten Teleskopen verborgen hält.

Hierbei hilft eine innovative, hypermoderne Optik von II-VI INFRARED den Astronomen, die extrasolaren Planeten zu erhellen, indem sie den Lichtschleier ihrer Sonnen herausfiltert. Bekannt als ein „Apodized Phase Plate“ oder APP, ist die Optik eine von vielen spezialisierten „nicht rotationssymmetrischen“ Optiken, die in der II-VI INFRARED Diamantbearbeitungsabteilung in Saxonburg, Pennsylvania, hergestellt werden.

Die APP ist ebenso wie die marktführenden Höchstleistungs- CO2-Laserlinsen von II-VII INFRARED aus Zink-Selenit (ZnSe) von hoher optischer Qualität hergestellt. Sinusförmige Wellen mit kleiner Amplitude und zusätzliche Wellen werden mit Hilfe von Diamantspitzen in die Optik geschliffen, wobei Präzisions-Fast- und Slow-Tools Servos verwendet werden. Dies schafft ein fertiges Produkt. Das entfernte Sternenlicht wird zum Teil unterdrückt und dadurch die Chancen für Astronomen erhöht, extrasolare Planeten zu beobachten, die andernfalls unsichtbar blieben.

Derzeit werden APPs am „Center for Astronomical Adaptive Optics“ im Steward-Observatorium der Universität von Arizona getestet. Ein PDF-Dokument der ersten Ergebnisse steht auf unserer Homepage zum Download bereit.

Ihr Ansprechpartner:
Martin Benzing (Tel.: 06151-8806-23, E-mail: mbenzing@ii-vi.de)






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